Afrika in der Eifel

Afrika live in der Eifel

In der neugestalteten Losheimer „Traumwelt“ der ArsFIGURA - begibt man sich nicht nur auf Zeitreise, man kann auch ferne Kontinente und den afrikanischen Kontinent hautnah erleben.

Bets van Boxel, eine der besten Porzellan-Charakter-Darstellerin überhaupt zeigt Ihre neuesten Werke in einer traumhaften Szenerie.

Da die Losheimer ArsFIGURA gelegen im Gebäude der berühmten ArsKrippana direkt an der deutsch-belgischen Grenze eigentlich eine Zeitreise ins 19. Jahrhundert darstellt, ließen die Macher sich etwas Besonderes für Ihre Charakter-Puppen einfallen. Eingebettet in die alte Gasse der Kaiserzeit, wurde ein „Panoptikum“ gebaut. Um die Jahrhundertwende zeigte man in solchen Szenerien auf Jahrmärkten fremde Kuriositäten, es wurde exotische Tiere, und fremde
Menschen „ausgestellt“.

Heutzutage undenkbar, wurden damals Afrikaner regelrecht zur Schau gestellt. Gut, dass dies heute nur Geschichte ist.

Die Porzellanpuppen der holländischen Künstlerin Bets van Boxel, leben förmlich, sie lachen den Besucher an, eine lebensechte Szene. Im Hintergrund liegen die Löwen auf Lauer, die Elefanten sind an der Tränke, der Leopard faulenzt im Baum und die Affen spielen in der Savanne.

Afrika live.

Die Darsteller selbst sind nicht frei erfunden, sondern sie hat die Künstlerin persönlich auf Ihren Reisen getroffen, photographiert und anschließend in Porzellan gegossen in einer streng limitierten Auflage von weltweit nur 5 Exemplaren. Eben Kostbarkeiten.

So sind drei verschiedene afrikanische Ethnien dargestellt:

  • Mursi und Turmi aus Namibia
  • Rowatema mit Mola, Adissu und Tadesse
  • Mirke und Balo aus Äthiopien und Kalime und Algo aus Guinea.

Die ethnischen Unterschiede der verschiedenen afrikanischen Stämme sind schön dargestellt und die speziellen afrikanische Kleidung unterstreicht den Willen der Künstlerin zur Perfektion. Ein einmaliges Erlebnis. Als Zeichen der „Globalisierung“ ist noch eine Inderin „auf Besuch“: Orissa heißt die junge Dame vom Bondo-Stamm. Hier tragen die Frauen und Mädchen lange Perlenketten und Metallschmuck um den Hals. Um die Taille tragen sie nur einen winzigen handgewebten gestreiften Lendenschurz.

Weitere Informationen:

Ethnologische Charakter-Puppen von Bets van Boxel:

Bets van Boxel ist ihr Leben lang von Menschen fasziniert gewesen. Zunächst brachte sie diese Leidenschaft beim Zeichnen und Malen zum Ausdruck. Sie entwickelt jedoch früh eine Vorliebe für die dreidimensionale Abbildung von Menschen, um Haltung, Stimmung und alle Details der Kleidung angemessen darstellen zu können. Insbesondere inspirieren sie hierbei Menschen in alltäglichen Situationen. Die Kinder, denen Bets und Jos auf ihren Reisen begegnen, setzt sie nach ihrer Heimkehr in Puppen um. Hierbei versucht sie, die Atmosphäre und den Charakter des Landes und seiner Bevölkerung wiederzugeben. Sie verwendet nach Möglichkeit Stoffe und Accessoires, die sie selbst aus dem jeweiligen Land mitgebracht hat. Bets arbeitet mit Porzellan; dieses Material, dass jahrhundertlang erhalten bleiben kann, hat genau die richtige „Haut“, um eine Puppe so lebensecht wie möglich aussehen zu lassen.

Alle Puppen haben mundgeblasene Kristallaugen und tragen Echthaar- oder Mohair-Perücken. Die Puppen werden in limitierten Auflagen von 5 bis 10 Stück hergestellt. Zu Recht nennt Bets van Boxel ihre Arbeit „Kinder ohne Grenzen“.

  • Kalime und Algo
    Herkunftsland: Guinea
    In vielen exotischen Ländern ist es üblich, dass sich die älteren Geschwister um ihre kleinen Brüder und Schwestern kümmern. So sorgt auch Kalime für ihr Brüderchen Algo. Die Menschen in Guinea führen kein sesshaftes Leben. Ihre Nahrung finden sie in der sie umgebenden Natur.
  • Mirke und Balo
    Herkunftsland: Äthiopien
    Mirke und Balo liefen Bets im Norden Äthiopiens über den Weg. Die Menschen leben hier in einer Höhe von circa 2500 Metern. Daher ist es hier bedeutend kälter als im Süden. Die meisten Menschen leben hier von der Landwirtschaft.
  • Rowatema mit Mola, Adissu und Tadesse
    Herkunftsland: Äthiopien
    Bei einer Rundreise durch Äthiopien traf Bets auf unterschiedliche Stämme, die noch traditionelle Kleidung tragen und ohne westliche Einflüsse leben. Dies hat sie bei der Kreation dieser äthiopischen Familie inspiriert: eine stolze Mutter mit ihrem Baby, einer großen Schwester und einem Brüderchen. Die beiden älteren Geschwister haben bemalte Gesichter, und alle tragen die traditionnelle Tracht des Hamar-Stamms, der im Süden Äthiopiens in der Region des Omo-Flusses lebt.
  • Saris
    Herkunftsland: Kommt vom fernen Orissa/Indien, und ist in Afrika nur zu Besuch.
    Beschreibung: Saris ist das Abbild eines Mädchens vom Bondo-Stamm. Die Frauen und Mädchen tragen lange Perlenketten und Metallschmuck um den Hals. Um die Taille tragen sie nur einen winzigen handgewobenen gestreiften Lendenschurz.
  • Mursi und Turmi
    Herkunftsland: Namibia
    Mursi und Turmi sind vom Himba-Stamm aus dem Norden Namibias. Die Himba sind Viehzüchter und ernähren sich hauptsächlich von Milch, Milchfett und gelegentlich etwas Fleisch. Etwa zehn Familien leben zusammen in einem Dorf, wo das Vieh eine zentrale Rolle einnimmt. Bei den Himba reiben die Frauen und Kinder Haut und Haare mit einer Mischung aus Milchfett und roter Erde ein. Das gilt als schön und schützt die Haut vor Schmutz.
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